Brennwerttechnik mit Solarthermie – Klimaschonende Kombination
Die Sonne liefert Haushalten umweltfreundlich Energie, die sie mit einem geeigneten System für die Warmwasserbereitung und zum Heizen nutzen können. Hier eignen sich am besten Erdgas-Brennwertgeräte. Die modernen Kessel arbeiten mit niedrigen Temperaturen und nutzen die Abwärme zusätzlich für den Heizkreislauf. Das zahlt sich auch für das Klima aus:
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Quelle: Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU)
Erdgas-Brennwertkessel, die Solarenergie zur Warmwasserbereitung nutzen, verursachen im Vergleich zu einer alten Standardheizung bis zu 45 Prozent weniger CO2. Dienen die Sonnenkollektoren auch zur Heizungsunterstützung des Gerätes, verringert sich der CO2-Ausstoß sogar um bis zu 55 Prozent.
Die Kraft der Sonne nutzen
Eine Solaranlage funktioniert nach folgendem Prinzip: Sonneneinstrahlung erhitzt eine frostsichere Flüssigkeit in den Kollektoren. Haben diese genug Wärme aufgenommen, setzt sich eine Umwälzpumpe in Gang und transportiert die aufgenommene Wärme über Rohrleitungen in einen Wasserspeicher. Bereits eine Kollektorfläche von fünf Quadratmetern genügt, um den jährlichen Energiebedarf für die Trinkwassererwärmung eines durchschnittlichen Vierpersonen-Haushaltes zu 60 Prozent über Sonnenenergie zu decken. Soll die Solaranlage auch die Heizung unterstützen, ist eine 2 bis 2,5-fach größere Kollektorfläche notwendig. Damit lassen sich Brennstoffeinsparungen zwischen 10 Prozent und 15 Prozent erzielen.
Solarkollektoren gibt es heute in zwei Ausführungen, als Flach- oder als Vakuumröhrenkollektoren. Beide werden im Idealfall auf dem Dach montiert, am besten in einem Neigungswinkel von etwa 45 Grad. Röhrenkollektoren eignen sich besonders gut zur Heizungsunterstützung des Brennwertkessels, da sie auch bei diffusen Lichtverhältnissen einen höheren Nutzungsgrad erreichen.
Zuschüsse vom Staat
Im Vergleich zu andern Heizsystemen amortisieren sich Erdgas-Brennwertkessel mit Solarthermie in der Regel bereits nach fünf bis acht Jahren, abhängig von der Dauer der örtlichen Sonneneinstrahlung. Hinzu kommt, dass der Staat den Austausch konventioneller Heizungen gegen die klimaschonende Kombination finanziell unterstützt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zahlt bei Anlagen zur Warmwasserbereitung für jeden Quadratmeter Kollektorfläche 60 Euro und 375 Euro für das Brennwertgerät. 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche gibt es für Systeme zur Heizungsunterstützung. Hier wird das Brennwertgerät mit 750 Euro bezuschusst.
Die Förderung des BAFA im Detail.

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