Energieträger der Zukunft

Beim deutschen Energiemix kommt Erdgas eine maßgebliche Rolle zu. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass es sich leicht lagern lässt, zum anderen aber auch mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Unter den verbreiteten Energiequellen gilt es zudem als sauberer fossiler Energieträger.

Dank Ökogasvergleich mehrere hundert Euro im Jahr sparen!Ca. 1/5 der gesamten deutschen Primärversorgung wird durch Erdgas gedeckt, wobei der Einsatzbereich sehr weit gefächert ist. So lässt sich Erdgas sowohl für für die Stromerzeugung in Gasturbinen als auch für einen schadstoffarmen Betrieb von Verbrennungsmotoren verwenden. Darüber hinaus kommt Erdgas eine gewichtige Rolle beim Beheizen von Haushalten zu, weshalb ein regelmäßiger Gasvergleich angemessen ist. So heizt fast jeder zweite deutsche Haushalt bereits mit dem klimaschonenden Brennstoff. Der Grund für die Umweltfreundlichkeit von Erdgas liegt in seiner chemischen Wirkungsweise. Aufgrund seines hohen Anteils an Wasserstoff entstehen bei der Verbrennung weitaus geringere Mengen an Kohlendioxid als bei anderen Energieträgern, insbesondere im Vergleich zu Erdöl.

Wie kann eine sichere Versorgung gewährleistet werden?

Die eigentliche Problematik liegt in der Verfügbarkeit des Rohstoffes. So ist Deutschland in Hinblick auf natürliche Erdgasvorkommen sehr begrenzt und daher ständig auf Importe aus dem Ausland angewiesen, was zugleich Auswirkungen auf den Gaspreisvergleich hat. Lediglich 13 Prozent der landesweiten Energieversorgung durch Erdgas können derzeit aus den eigenen Ressourcen gespeist werden, wohingegen die Importe die restlichen 87 Prozent abdecken. Zu den wichtigsten Erdgaslieferanten gehören dabei Russland (32 Prozent), Norwegen (29 Prozent) sowie die Niederlande (20 Prozent). Die verbleibenden 6 Prozent verteilen sich auf kleinere Importmengen aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Dänemark und Großbritannien.

Um eine sichere Energieversorgung dauerhaft gewährleisten zu können, hat die deutsche Energiewirtschaft langfristige Verträge mit den maßgeblichen Erdgasproduzenten getroffen. Diese reichen teils bin in das Jahr 2036. Zusätzlich werden die Anstrengungen intensiviert, sich an Förderungen in Sibirien, der Nordsee sowie in Nordafrika zu beteiligen und zugleich durch die Entwicklung zahlreicher LNG-Projekte (Liquefied Natural Gas) die Nutzung von Flüssigerdgas zu optimieren.

Infrastrukturelle Notwendigkeiten

Gaspreis vergleichen und Gasanbieter wechseln dank MarktliberalisierungFür den Transport des benötigten Erdgases nach Deutschland stehen in erster Linie ausgedehnte Pipelinenetze zur Verfügung, die mittlerweile auf eine Gesamtlänge von 100.000 Kilometern ausgedehnt wurden. Daneben findet auch nach wie vor der Transport über den Seeweg, in Form von Flüssigerdgas, mithilfe von Tankern statt.

Lokale Krisen, wie der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine in den Jahren 2008 und 2009, machen es notwendig, Pipelines immer weiter auszubauen, um auf diesem Weg die europäischen Energiemärkte besser vernetzen zu können. Dadurch sollen Ausfälle verhindert und Umleitungen von Erdgas ermöglicht werden. Hinzu kommt der immer weiter steigende Erdgasbedarf, der den Ausbau von Pipelines erforderlich macht, was wiederum auch den Ausbau des deutschen Erdgasnetzwerks betrifft. Ein Beispiel für diesen Prozess ist das Projekt Nordstream, bei dem eine Pipeline durch die Ostsee gelegt wird. Ziel ist eine Direktverbindung zwischen Deutschland und den russischen Erdgasvorkommen. Insgesamt wurden seit 2001 mehr als 16 Milliarden Euro in Ausbau und Optimierung der Infrastruktur investiert.

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