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Bestnoten für Erdgas-Brennwert

Stiftung Warentest gibt Heizungstausch Rückenwind

Klares Votum für die Erdgas-Brennwerttechnik: In Ausgabe 7/2010 hat Stiftung Warentest neun moderne Heizkessel auf den Prüfstand gestellt. Das Urteil: Bestnoten von 1,7 bis 2,2. Alle getesteten Modelle haben damit das Prädikat "gut" erhalten. Besonders empfehlenswert sei der Einbau eines Brennwertkessels in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage. Ein Ratschlag, den die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt und unterstützt.

Wer seine veraltete Heizung gegen einen modernen Erdgas-Brennwertkessel austauscht, kann seine Heizkosten deutlich reduzieren. (Bild: IEU)

"Das Urteil der Stiftung Warentest ist eine Bestätigung von unabhängiger Seite für die hohe Effizienz der Erdgas-Brennwerttechnik. Die Verbraucher-Stiftung setzt damit ein deutliches Signal für die Heizungsmodernisierung in Deutschland", freut sich Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt. "Der Test zeigt sehr eindrucksvoll, dass Immobilienbesitzer mit bewährter Technik und geringen Investitionskosten ihre Energiekosten senken und das Klima entlasten können."

Optimaler Nutzungsgrad

Die Erdgas-Brennwerttechnik nutzt den eingesetzten Brennstoff im Gegensatz zu veralteten Heizsystemen doppelt: Zunächst wird das Erdgas durch modernste Feuerungstechnik in Wärme umgesetzt, im zweiten Schritt wird die Wärme aus dem dabei entstehenden heißen Abgas zurückgewonnen. Nach den Berechnungen von Stiftung Warentest liegt der Nutzungsgrad dieser Technologie bei 94 bis 96 Prozent. Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht weder Feinstaub noch Ruß und auch die CO2-Emissionen sind vergleichsweise gering. Funk: "Erdgas-Brennwerttechnik ist eine hoch moderne Heiztechnologie, die sich erfolgreich am Markt bewährt hat. Mögliche ‚Kinderkrankheiten' wegen fehlender Langzeiterfahrungen muss ein Modernisierer beim Einbau nicht fürchten."

Perfekte Kombination: Erdgas-Brennwert und Solar

Besonders lohnend ist die Kombination eines Erdgas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie-Anlage. In den Sommermonaten übernimmt die Sonne dann die Warmwasserbereitung und Heizung. Und auch im Winter leistet sie einen Beitrag, um den Wärmebedarf des Hauses zu decken. Eigenheimbesitzer können ihre Heizkosten auf diese Weise um bis zu 40 Prozent senken. Wer die höheren Investitionskosten wegen der gekürzten staatlichen Förderung allerdings scheut, kann auch Schritt für Schritt vorgehen: Heizkessel und Wasserspeicher lassen sich so wählen, dass die Solarthermie-Anlage jederzeit nachgerüstet werden kann. Bernhard Funk resümiert: "Die Kombination eines Erdgas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie-Anlage ist ein nachhaltiges Heizsystem für die Zukunft."

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